Immer was los auf dem Feuerwehrball in Preith

Es ist immer was los auf dem Feuerwehrball in Preith, so die Meinung vieler Ballbesucher bei der diesjährigen Gaudi im Preither Sportheim. Nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden der Preither Wehr Roland Schmid gings dann auch schon los. Den Start der Veranstaltung übernahm die Nachwuchsgarde „Action Girls“, die mit prima von Ramona Rudingsdorfer und Sandra Pfaller einstudierten Tanzformationen für die ersten Applausstürme in der Stube sorgten. Die Zugabe-Rufe wurden am Ende gerne mit einer Programmverlängerung erfüllt. Nach den ersten Tanzrunden zur Musik von DJ Alex Kristen wurde dann auch schon durch Hofmarschall Gabriel Karl die Preither Garde PGM angekündigt. Mit ihrem Marschteil nach der Choreographie der beiden Trainerinnen Andrea Pfaller und Steffi Nieberler bewiesen sie dem Publikum von Beginn an wieder, dass sie den Wünschen und Anforderungen der Besucher gerecht werden können. Immer wieder großer Zwischenapplaus zu einer hervorragenden Darbietung zeigten das Ergebnis einer langjährigen Erfahrung beim Gardetanz in Preith. Die Zwischeneinlage übernahm wieder der Elferrat. Mit Roboter und Zukunftsmusik, sowie einer Elvis Presley Show begeisterten die Jungs auch in dieser Saison mit Witz und Humor in der Umkleidepause der großen Garde.

Anschließend präsentierte PGM den Showteil für die fünfte Jahreszeit im Juradorf in Preith. Was die 14-köpfige gemischte Tanzgruppe an Formation, Akrobatik und Tanz boten, sucht oft ihresgleichen. So mancher Ballbesucher konnte nur noch staunen, was die Tänzerinnen und Tänzer seit dem Sommer einstudiert hatten. Tobender Beifall, sowie Zugabe-Rufe waren letztendlich der Lohn für das harte Training zuvor. „Daheim ist es einfach am Schönsten“, so der Hofmarschall und bedankte sich beim tollen Publikum.

Der nächste Höhepunkt des Abends ließ nicht lange auf sich warten. DJ Alex heizte nochmal kräftig ein und nachdem die Tanzpaare verschwitzt wieder Platz nahmen, zeigten die Feuerwehrler mit einer Einlage, dass in Preith so mancher in seiner Art nicht ganz unbemerkt im Dorfleben blieb. Sogar der Ortsgeistliche Mmaju Eke wurde aufs Korn genommen und als wohl zukünftiger Kardinal präsentiert. In einer Verlosung erhielten Julian Bittl und Josef Stampfer den dritten und zweiten Preis, ehe Veronika Bauch den ersten Preis, den Kerwa-Baum bekam. Nach kurzer Rücksprache mit ihrem Papa tauschte sie den Baum gegen einen Sachpreis zur Versteigerung nochmal ein. Michael Schneider und DJ Alex Kristen ergatterten letzt-endlich die Dorfplatzfichte, die ofenfertig von der Wehr geliefert wird. Nach der Entmaskierung der Vollmaschkerer, unter denen auch überraschend für den DJ seine Gattin war, wurde noch bis zum Morgengrauen weitergefeiert und in der Bar so mancher Longdrink unter die Nase gekippt.

Alfred Nerb

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