Patenbitten der Feuerwehr Buchenhüll in Preith

Angeführt von der Nachwuchs-Blasmusikkapelle „D’Lumpn“ aus Pietenfeld pilgerten die Feuerwehrmitglieder und Ortsbewohner des Mammutdorfes Buchenhüll in die Nachbarortschaft nach Preith, um für ihr 125jähriges Feuerwehrfest vom 18. bis 20. Juli 2014 das Patenbitten anzutragen. Natürlich wurde die Gruppe am südlichen Ortseingang von der Jurahochstraße her von der Feuerwehr Preith mit Jubel empfangen. Bereits vor 25 Jahren übernahmen die Preither gerne die Aufgaben des Patenvereins, da ja von je her die Kameradschaft unter den beiden Feuerwehren hervorragend ist. Der Festausschuss der Buchenhüller, an der Spitze mit Festleiter Christian Alberter, Kommandant Christian Mayer, dessen Stellvertreter Stephan Regler sowie dem Schirmherrn und ehemalige Oberbürgermeister der Kreisstadt Eichstätt Arnulf Neumeyer trugen die Bitten in Versform vor. Doch so leicht waren die Preither nicht anzuwerben. Zuerst zog man in das festlich geschmückte und vorbereitete Feuerwehrhaus am Steigweg. Zahlreiche Bürger des Juradorfes Preith säumten dabei die Straßen.

Nach der offiziellen Begrüßung durch den Vorsitzenden der Feuerwehr Preith Roland Schmid und denWillkommensworten des Kommandanten Alexander Bauer heizten „D’Lumpn“ mit traditioneller aber auch mit modernen Liedern dem Publikum wunderbar ein. Roland Schmid teilte den Kameraden aus Buchenhüll mit, dass noch einige Hürden zu nehmen seien, ehe die Zusage als Patenverein erteilt werden kann. Nach einer flüssigen und fleischigen Stärkung sollte das allerdings für die Verantwortlichen kein Problem sein. Zuerst mussten Krawatten an den mitgereisten zukünftigen Festdamen in einer vorgegebenen Zeitt gebunden werden. Zwar waren die Knoten perfekt, doch das Zeitlimit wurde weit überschritten. So ging es in Strafrunde 1, einen Weizenstumpen gleichzeitig auf Ex zu leeren. Die zweite Aufgabe war das Abschälen von jeweils zehn Eiern in 240 Sekunden. Nur Pech, dass einige Eier vorher nicht im kochenden Wasser lagen. Die abgeschälten und gekochten Eier mussten von den Feuerwehrlern gleich an Ort und Stelle verspeist werden. So weit so gut, die Eier waren zwar weg, doch die Zeit überschritten. Auf ging es in Strafrunde zwei.

Vor der letzten Hürde wurde dann das bisher tapfer miteifernde Festausschuss-Mitglied Brigitte Mayer ersetzt, da jetzt eine atemberaubende Aufgabe bevorstand. Ohne Hilfsmittel musste durch ein Strahlrohr ein B-Schlauch mit Atemluft aufgepumpt werden, so dass der am Ende aufgezogene Luftballon platzen musste. Keine leichte Aufgabe, doch nachdem die Technik heraus war, die Köpfe rote Farben annahmen und die Anfeuerungsrufe der Kameraden groß waren, wurde diese Aufgabe meisterlich bestanden. Somit wurde das Patenbitten seitens der Preither angenommen und man freut sich schon heute in beiden Lagern auf das bevorstehende Jubelfest. Die Vorstandschaft aus Preith wünschte den Buchenhüllern schon jetzt „a schönes Wetter und koan Reg’n und vor allem Gottes Seg’n. Tragts die Fahna stolz mit unserm Patenband durch unser schönes Bayernland.“ Danach übernahmen „D’Lumpn“ wieder das Stimmungszepter und es dauerte nicht lange, bis jeder in der Festhalle auf den Bänken stand und bis weit in die Nacht hinein feierten. Auf beiden Seiten war man sich einig. Dies war ein gelungener Auftakt, so kann es weitergehen.

Zu den Bildern.

Alfred Nerb

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